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Epilation mit hochfrequentem Strom

Epilation mit hochfrequentem Strom

Die Thermolyse ist eine Methode zur permanenten Haarentfernung, die 1923 entwickelt wurde und mit hochfrequentem Wechselstrom arbeitet. Die bis dahin vor allem praktizierte Elektrolyse zur Verödung von Haarfollikeln war wegen ihres hohen Zeitaufwandes nur begrenzt einsetzbar. Deshalb setzte sich das neue Verfahren der Thermolyse sehr schnell durch.


Bei der Thermolyse wird die Verödung der Haarfollikel nicht wie bei der Elektrolyse durch chemische Substanzen, sondern allein durch Wärme erreicht. So bedeutet der aus dem Griechischen stammende Begriff Thermolyse auch genau das, nämlich das Auflösen einer Verbindung durch Wärmeenergie.

Wie bei der Elektrolyse arbeitet man auch bei der Thermolyse mit feinen Sonden, durch die Strom fließt. Während bei der Elektrolyse Gleichstrom zur Anwendung kommt, handelt es sich bei der Thermolyse aber um Wechselstrom. Dieser Wechselstrom, der durch die Sonde in den Haarfollikel eingeführt wird, führt dazu, dass es zu einer Wärmeentwicklung im Follikel kommt, die zu einer sogenannten Koagulation führt, also zu einer Zusammenballung von Teilchen des Gewebes und der Wachstumszellen der Haare. Für die Haarfollikel hat das zur Folge, dass sie völlig veröden und außerstande sind, neue Haare wachsen zu lassen.

Vor allem während der Wachstumsphase der Haare lässt sich mit der Thermolyse ein schneller Erfolg erzielen, sodass die Wachstumszellen absterben. Ein erneutes Nachwachsen von unerwünschten Haaren, die eine zweite Behandlung nötig machen, kann aber immer dann auftreten, wenn die mit der Thermolyse behandelten Haare sich gerade in der Übergangs- oder Ausfallphase befunden haben.

Mit der Thermolyse kann man alle Arten von Haaren entfernen, unabhängig von der Haarfarbe, da der Strom nicht mit dem Melanin, dem Pigment, das für die Farbe von Haut und Haaren verantwortlich ist, reagiert. Allerdings ist es oft schwer, mit dieser Methode sehr dicke oder deformierte Haare permanent zu entfernen.

Eine professionell durchgeführte Thermolyse schädigt nur das Haar mit Haar bildendem Gewebe, da die Wärmentwicklung sich allein nur auf den Haarfollikel beschränkt, sodass diese Methode zur permanenten Haarentfernung völlig unschädlich und ungefährlich ist.



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Montag, 19. Dezember 2011