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Freie Radikale

Wie entstehen freie Radikale in unserem Körper

Starke Raucher und Sonnenanbeter müssen mit einer frühzeitig gealterten Haut rechnen. Schuld daran sind die sogenannten freien Radikale, reaktionsfreudige sauerstoffhaltige Verbindungen, die Zellen und Zellverbindungen angreifen und bis auf die Erbsubsubstanz schädigen können. Freie Radikale besitzen nämlich ein freies, ungebundenes Elektron. So können sie anderen Zellverbindungen ein Elektron entreissen und Kettenreaktionen von neuen freien Radikalen auslösen. Auf diese Weise schädigen sie auch die kollagenen und


elastischen Fasern der Haut und des Bindegewebes. Freie Radikale gelten demnach zu Recht als eine der Hauptursachen vorzeitiger Hautalterung.
Wer also das nächste Mal genüßlich an einer Zigarette zieht, sollte sich bewusst sein, dass sein Körper gerade von ganzen 1013 freien Radikalen überflutet wird. Ausgeschrieben sind das 10 000 000 000 000 aggressive Moleküle, die Körperzellen beschädigen, Entzündungsprozesse im gesamten Organismus und vor allem in der Haut anheizen und in der Summe einen verfrühten Alterungsprozess in Gang setzen.
Doch nicht nur den Rauchern, auch Liebhabern ausgiebiger Sonnenbäder und Solariumsbesuche steht ihre Leidenschaft irgendwann ins Gesicht geschrieben. Denn die UV-Strahlung lässt die Anzahl der freien Radikal im Körper drastisch ansteigen. Wer Wert auf einen stets gebräunten Körper legt, muss sich deshalb auch mit den weniger schönen Spätfolgen wie Falten und Pigmentflecken abfinden. Neben Sonne und Nikotin lassen auch erhöhter Alkoholgenuss, Smogbelastung und physischer und psychischer Stress die Radikalbelastung ansteigen.Doch nicht nur unter Extrembedingungen, auch im ganz normalen Alltag sind wir dem Kontakt mit freien Radikalen ununterbrochen ausgesetzt. Sie enstehen bei allen Stoffwechselvorgängen von der Atmung bis zur Verdauung und werden im Körper kontinuierlich gebildet und wieder abgebaut. Jede Zelle muss so täglich zwischen 10.000 und 15.000 “Radikalüberfällen” standhalten. Solange ein Gleichgewicht zwischen den schädlichen oxidativen Prozessen und reduktiven Abbauprozessen besteht, können uns die Übeltäter aber nichts anhaben. Erst ein ungesunder Lebenswandel öffnet dem zerstörerischen Werk der freien Radikale Tür und Tor.
Doch zum Glück kann man sich vor oxidativem Stress schützen. Mithilfe sogenannter Antioxidantien lassen sich die kontaktfreudigen Radikale nämlich binden und unschädlich machen. Antioxidantien sind vor allem in Gemüse, Obst, dunklen Beerensäften und grünem und schwarzem Tee enthalten. Als Radikalfänger sollten solche Lebensmittel einen ganz bevorzugten Platz auf unserem täglichen Speiseplan erhalten. Denn in punkto Radikalschutz gibt es kein zuviel des Guten. Doch kann das antioxidative Potential eines Lebensmittels je nach Anbau, Lagerung und Zubereitung stark variieren. Wer hier sicher gehen will, sollte deshalb auf frisches, ungespritztes und schonend verarbeitetes Gemüse und Obst Wert legen.



Montag, 19. Dezember 2011

Hauternährung

innere Hautpflege Proteine freie Radikale

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