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Säure-Basen-Haushalt

Die Bedeutung des ausgeglichenen Säure-Basen

Haushaltes im Körper
Viele gesundheitliche Probleme entstehen durch ein Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt. Aufgrund fehlerhafter Ernährung, mangelnder Bewegung und Stress überwiegen in unserem Organismus häufig die Säuren, was zu einer Störung im Säure-Basen-Haushalt und


in der Folge zu einer ganzen Reihe von Zivilisationskrankheiten führen kann – unter anderem zu chronischer Erschöpfung, Allergien, Verstopfung, Übergewicht, Schwächungen des Immunsystems und Depressionen. Aber auch Haare, Zähne und Haut haben unter einem aus dem Gleichgewicht geratenen Säure-Basen-Haushalt zu leiden.

Ein gestörter Säure-Basen-Haushalt als Vitamin-

und Mineralstoffräuber
Es sind nicht etwa sauer schmeckende Lebensmittel, die unseren Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht bringen, sondern im Gegenteil: Die stärksten Säurebildner sind Zucker, Süßigkeiten und Kuchen! Ein gesunder Organismus ist in der Lage, durch basische Stoffe die überflüssigen Säuren zu neutralisieren. Dazu braucht er aber Vitamine und Mineralstoffe, die er sich notfalls auch aus Muskeln, Knochen, Zähnen, Haaren, Nägeln und der Haut holt, wenn er sie nicht in ausreichendem Maße durch die tägliche Nahrung zur Verfügung hat.

Die Folgen einer Übersäuerung auf Haut, Knochen

und Gewebe
Ein Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt sieht man oft schon am Aussehen der Haut, der Haare und der Nägel. Ein gestörter Säure-Basen-Haushalt kann unter anderem Schuld sein an Haarausfall, unreiner Haut und brüchigen Nägeln. Auch Cellulite und Karies können die Folgen eines gestörten Säure-Basen-Haushalts sein.
Schlimmer noch sind die Auswirkungen einer Übersäuerung auf die Knochen. Hier kann es wegen des Säureüberschusses zu Osteoporose, Arthrose und Gicht kommen.

Wie man den Säure-Basen-Haushalt wieder ins

Gleichgewicht bringen kann
Der Säure-Basen-Haushalt lässt sich am einfachsten über die Auswahl der Nahrungsmittel wieder ins Lot bringen. Das bedeutet, dass man solche Lebensmittel, die als Säurebildner gelten, reduziert oder ganz meidet und stattdessen den basisch wirkenden Nahrungsmitteln den Vorzug gibt. Für eine gewisse Zeit kann ein Basenfasten sehr sinnvoll sein, bei dem konsequent auf Fleisch, Wurst, Fisch, Geflügel, Milch, Käse, Joghurt, Quark und Eier, sowie auf Produkte aus Weißmehl wie Kuchen und Weißbrot verzichtet wird. Ebenfalls verboten sind natürlich Zucker und Süßigkeiten, und auch Alkohol, Nikotin, Kaffee, schwarzer Tee und kohlensäurehaltiges Mineralwasser sind zu meiden.
Einen positiven Einfluss auf den Säure-Basen-Haushalt haben Gemüse, Obst, Kartoffeln, Pilze, Tofu, Trockenobst und Mandeln sowie kohlensäurefreies Mineralwasser und Kräutertees. Auch die im Säure-Basen-Haushalt neutral wirkenden Nahrungsmittel wie Sahne, Butter, Pflanzenöl, Weizenkeime und Vollkorngetreide dürfen verzehrt werden.

Um nach einem Basenfasten dauerhaft seinen Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten, sollten weiterhin zwei Drittel der täglichen Nahrungsmittel aus Basenbildnern bestehen und nur ein Drittel aus Säurebildnern. Um einer erneuten Übersäuerung vorzubeugen, sind auch Bewegung, Sport, Entspannung und genügend Schlaf als unterstützende Maßnahmen empfehlenswert.


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Letzte Änderung am Dienstag, 17. April 2012