gesunde Knochen
Eine hohe Knochendichte bis ins hohe Alter
Bis zum Alter von 25 Jahren werden unsere Knochen immer dichter und stärker. Danach aber beginnt der Abbau der Knochenmasse, wenn man nichts dagegen unternimmt. Durch eine mineralstoffreiche Ernährung, viel Bewegung, das Ausüben bestimmter Sportarten wie Nordic Walking, Trampolin schwingen so wie genügend Sonneneinstrahlung, ist es möglich, der gefürchteten Osteoporose vorzubeugen und die Knochen gesund zu erhalten.
In Deutschland leiden etwa 6 Millionen Menschen an einem krankhaften Verlust von Knochenmasse. Die Folge davon ist, dass die Knochen porös werden, an Umfang verlieren und leichter brechen.
Da die Knochen sich den Anforderungen, die an sie gestellt werden, anpassen, ist es besonders wichtig, sie regelmäßig zu belasten. Sportarten, die einen Stoßimpuls auf die Knochen ausüben, sind besonders dazu geeignet, sie anzuregen, Substanz aufzubauen und dichter zu werden. Neben Krafttraining ist vor allem das Nordic Walking bestens dazu geeignet, da es sich bei dieser Sportart um ein echtes Ganzkörpertraining handelt, das alle Knochengruppen fordert.
Ganz wichtig für gesunde Knochen ist eine mineralstoffreiche Ernährung, wobei Vitamin D und der Mineralstoff Calcium eine besondere Bedeutung für den Knochenaufbau haben.
Vitamin D kann der Körper normalerweise selber bilden, wenn man sich täglich wenigstens 15 Minuten lang in der Sonne aufhält. Im Winterhalbjahr kann es hilfreich sein, nach Absprache mit dem Arzt zusätzlich Vitamin D einzunehmen. Vitamin D ist aber auch in Milch, Fisch, Eiern und Pilzen reichlich enthalten.
Calciumspender sind vor allem Milch und Milchprodukten, so wie Gemüse und Getreide. Täglich benötigt man zwischen 800 und 1500 mg Calcium, wobei Frauen nach den Wechseljahren einen erhöhten Bedarf haben, da der zunehmende Östrogenmangel die Aufnahme von Calcium erschwert.
Zusätzliche Gaben von Calcium können vor allem bei Personen notwendig werden, die unter einer Milchzuckerunverträglichkeit leiden.
Alkohol- und Nikotinmissbrauch schaden den Knochen genauso wie eine Ernährungsweise, die den Organismus übersäuert. Der Körper benötigt nämlich Mineralstoffe, um die überschüssigen Säuren vor der Ausscheidung zu neutralisieren. Je größer der Säureüberschuss ist, desto stärker werden die Mineralstoffdepots angegriffen, die sich außer in Muskeln und Zähnen, vor allem in den Knochen befinden. Zuviel Säure im Körper schädigt deshalb immer auch die Knochen.
Der Übersäuerung vorbeugen kann man durch eine basenreiche Ernährung. Das bedeutet, dass man sparsam mit Fleisch, Wurst und Milchprodukten umgeht, die Säure bildend wirken, und sich dafür hauptsächlich von Obst und Gemüse ernährt, die eine basische Wirkung haben.
Man kann nicht früh genug damit anfangen, seine Ernährung und seine Lebensweise so zu gestalten, dass die Knochen auch in fortgeschrittenem Alter so gesund wie möglich bleiben, und man von Schmerzen und Brüchen weit gehend verschont bleibt.